Veranstaltungen

Stummfilmklassiker: Sparrows (USA 1926)

Sa., 21. November 2026, 19:30 Uhr

Eintritt:

10 € (erm. 6 €)

Familienkarte (2 Erwachsene mit Kindern) 23 €

Mary Pickford gehörte in den 1920er-Jahren zu den berühmtesten Stummfilm-Stars weltweit. Sie und ihr ebenfalls filmender Ehemann Douglas Fairbanks waren das Traumpaar der Stummfilmära. Auch im Erwachsenenalter war sie bekannt für ihre Darstellung junger Mädchen mit der typischen Lockenfrisur. „Sparrows“ spielt in den Sumpfgebieten der Südstaaten der USA auf einer sogenannten Kinderfarm, auf der die Kinder unter dem Deckmantel der Waisenfürsorge vom bösen Mr. Grimes ausgebeutet werden. Mary Pickford kümmert sich als Molly so gut es geht um die Kinder. Als sie mitbekommt, dass Mr. Grimes eines der Kinder nachts heimlich verschwinden lassen will, wagt sie mit den Kindern die gefährliche Flucht durch die Sümpfe, in denen die Alligatoren schon auf sie warten.

„Sparrows“ schafft mit eindrucksvollen Bauten und einer kunstvollen Kameraarbeit eine einzigartige Atmosphäre, die teilweise an Murnaus „Sunrise“ (1927) erinnert (dort waren ebenfalls Charles Rosher und Karl Struss an der Kamera beteiligt). Musikalisch begleitet wird das packende und gleichzeitig herzerwärmende Stummfilm-Meisterwerk von Andreas Benz an der historischen Christie-Kinoorgel (1929) im Gleis 3. Der Film wird in analoger 16mm-Filmprojektion mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Bild: Wikimedia Commons

Kartenreservierung über: [email protected]

In Kooperation mit dem Kultur- und Sportamt


Stummfilmklassiker: Kurzfilme mit Laurel & Hardy (USA 1928/1929)

Sa., 17. Oktober 2026, 19:30 Uhr

Eintritt:

10 € (erm. 6 €)

Familienkarte (2 Erwachsene mit Kindern) 23 €

 

Nachdem das Laurel & Hardy-Programm im letzten Jahr großen Anklang gefunden hat, gibt es nun eine Fortsetzung mit vier weiteren Kurzfilmen des amerikanischen Komikerduos. Erleben Sie Stan & Ollie als zwei Matrosen auf Landurlaub („Two tars“), die nicht nur zwei hübsche Mädchen aufgabeln, sondern im Stau vor einer Baustelle diverse Autos zerlegen. Als Pantoffelhelden versuchen die beiden, unter dem Vorwand ins Theater zu gehen, ihren Ehefrauen zu entkommen, während in Wirklichkeit eine Pokerpartie auf sie wartet. Als dann das Theater abbrennt, geraten sie in „We faw down“ in Erklärungsnot. In „Double whoopee“ rauben sie als Hotelangestellte nicht nur einem echten Prinzen, sondern auch noch einem Taxifahrer den letzten Nerv. Schließlich geraten „Dick & Doof“ in „Liberty“ als entflohene Sträflinge beim Versuch, ihre Hosen zu tauschen, auf das Baugerüst eines neuen Wolkenkratzers und strapazieren in luftiger Höhe Nerven und Lachmuskeln des Publikums.

Die Filme werden als analoge 16mm-Filmkopien gezeigt und von Andreas Benz an der historischen Christie-Kinoorgel (1929) im Gleis 3 musikalisch begleitet.

Bild: Wikimedia Commons

 

Kartenreservierung über: [email protected]

In Kooperation mit dem Kultur- und Sportamt 


Stummfilm-Klassiker: Intolerance (USA 1916)

Sa., 14. März 2026, 19:30 Uhr

Eintritt: 10 Euro (erm. 6 Euro), Familienkarte 23 Euro

 

David Wark Griffiths fast dreistündiges Epos „Intolerance“ zählt zu den einflussreichsten Filmen der Filmgeschichte. Griffith illustriert das Thema Intoleranz anhand von vier Geschichten, die parallel erzählt werden und schließlich in einem furiosen Finale münden, das bis heute nichts von seiner Wirkung verloren hat.

Die vier Geschichten beschreiben den Untergang des antiken Babylon, den Leidensweg von Jesus Christus, die Vernichtung der Hugenotten in Frankreich während der Bartholomäusnacht und eine moderne Geschichte eines jungen Arbeiterpaares aus Amerika, in der der junge Mann auf die schiefe Bahn gerät und dann unschuldig zum Tode verurteilt wird. Neben technischen Neuerungen, wie dem Einsatz eines frühen Kranfahrtsystems, um das riesige Babylon-Set zu zeigen, haben auch die Erzählweise und die immer schneller werdenden Schnitte zur Erzeugung von Spannung zahllose spätere Filmemacher inspiriert und beeinflusst.

Spektakulär ist auch die gezeigte analoge 16mm-Kopie: Die Schwarz-Weiß-Kopie wurde nach in der Stummfilmzeit üblichen Methoden aufwändig in mehreren Farben getont und viragiert, um die Stimmung der einzelnen Szenen noch zu verstärken. Selten ist „Intolerance“ in einer originalen viragierten Kopie zu sehen, die von Andreas Benz an der historischen Christie-Kinoorgel (1929) im Gleis 3 musikalisch begleitet wird.

 

 

Kartenreservierung über: [email protected]

In Kooperation mit dem Kultur- und Sportamt 


Stummfilm-Klassiker: It (USA 1927)

Sa., 17. Januar 2026, 19:30 Uhr

Eintritt: 10 Euro (erm. 6 Euro), Familienkarte 23 Euro

 

Was ein „It-Girl“ ist, weiß noch heute jeder. Dass der Begriff auf einen Roman von Elinor Glyn aus den 20er-Jahren zurückgeht, ist dagegen kaum bekannt. Hauptdarstellerin Clara Bow jedenfalls hatte jede Menge von dem „gewissen Etwas“ (so könnte man „It“ ungefähr übersetzen). Mit „It“ wurde sie endgültig zum Filmstar und zum führenden „Jazz Baby of the Jazz Age“.

In dieser romantischen Komödie spielt Bow die Verkäuferin Betty Lou Spence, die in den Chef des Warenhauses Cyrus Waltham Jr. (Antonio Moreno) verliebt ist. Nicht zuletzt mit Hilfe von „It“ überwindet sie alle sozialen Standesunterschiede und bekommt, was sie will. Wie sie das anstellt, erleben Sie in diesem von Komödienspezialist Clarence Badger inszeniertem Stummfilmklassiker. In einer kleinen Nebenrolle ist der spätere Hollywood-Star Gary Cooper als Reporter zu sehen.

Musikalisch begleitet wird die analoge 16mm-Filmkopie von Andreas Benz an der historischen Christie-Kinoorgel (1929) im Gleis 3.

 

 

Kartenreservierung über: [email protected]

In Kooperation mit dem Kultur- und Sportamt 


Stummfilm-Klassiker: Flesh and the Devil

Sa., 22. November 2025, 20 Uhr

Eintritt: 10 Euro (erm. 6 Euro), Familienkarte 23 Euro

 

Greta Garbo war einer der größten Filmstars aller Zeiten und gleichzeitig einer der geheimnisumwittertsten. Nach ihrem Filmdebüt in Schweden in Mauritz Stillers Lagerlöf-Verfilmung „Gösta Berling’s Saga“ (1924) und der deutschen Produktion „Die freudlose Gasse“ (1925, G. W. Pabst) wurde sie 1926 von Metro-Goldwyn-Mayer unter Vertrag genommen. Mit ihrem dritten MGM-Film „Flesh and the devil“ schaffte die „Göttliche“ ihren endgültigen Durchbruch in Hollywood. Garbo spielt darin die „femme fatale“ Felicitas, die beinahe die Freundschaft von Leo von Harden (John Gilbert) und Ulrich von Eltz (Lars Hanson) zerstört. Dass sich Greta Garbo und John Gilbert während der Dreharbeiten auch privat näherkamen, verstärkte die Wirkung der romantischen Szenen noch zusätzlich. Unter der Regie von Clarence Brown und mit William Daniels an der Kamera entstand ein visuell beeindruckendes Stummfilm-Drama, das bis heute nichts von seiner Wirkung verloren hat.


Musikalisch begleitet wird die analoge 16mm-Filmkopie von Andreas Benz an der historischen Christie-Kinoorgel (1929) im Gleis 3.


Kartenreservierung über: [email protected]

In Kooperation mit dem Kultur- und Sportamt

 


Stummfilm-Klassiker: Laurel & Hardy Kurzfilme

Sa., 18. Oktober 2025, 20 Uhr

Eintritt: 10 Euro (erm. 6 Euro), Familienkarte 23 Euro


Stan Laurel und Oliver Hardy bildeten ab 1927 das berühmteste Komikerduo der Filmgeschichte. In Deutschland blieb das Duo auch nach der Kinoauswertung ihrer Filme bis in die 1980er-Jahre hinein als „Dick und Doof“ im Vorabend-Programm des Fernsehens stets präsent. Im Gleis 3 sind nun vier ihrer stummen Kurzfilme aus den Jahren 1927 – 1929 zu sehen. Angefangen vom ersten offiziellen Laurel & Hardy-Film „Putting pants on Philip“ (1927) bis zu ihrem Meisterwerk „Big business“ (1929) sorgen die Filme auch nach fast 100 Jahren für Lachsalven wie in den 20er-Jahren. Erleben Sie Stan und Ollie als glücklose Christbaumverkäufer, als Verkehrsrowdys im Lachgasrausch und als Onkel mit schottischem Neffen. Die Filme werden in analoger 16mm-Projektion vorgeführt und musikalisch von Andreas Benz an der historischen Christie-Kinoorgel (1929) authentisch begleitet. Ein großes Vergnügen für die ganze Familie!

Kartenreservierung über: [email protected]

In Kooperation mit dem Kultur- und Sportamt


Stummfilm-Klassiker: Seven Chances – USA 1925, Buster Keaton

Sa., 25. Januar 2025, 20 Uhr

Eintritt: 10 Euro (erm. 6 Euro), Familienkarte 20 Euro

 

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In Kooperation mit dem Kultur- und Sportamt

 

USA 1925, Buster Keaton Dating-Wahnsinn vor 100 Jahren: Jimmie Shannon (Buster Keaton) ist mit seinem Geschäftspartner finanziell am Ende. Da kommt die Nachricht von einer überraschenden Erbschaft gerade richtig. Der Haken an der Sache: Jimmie muss noch am selben Tag bis um 7 Uhr abends verheiratet sein. Die titelgebenden sieben Chancen bringen nicht den gewünschten Erfolg. Als sein Geschäftspartner aus lauter Verzweiflung eine Heiratsanzeige mit Erwähnung der Erbschaft in die Zeitung setzt, finden sich in der Kirche weit mehr als nur 7 Bräute ein.

 

Wie Buster Keaton aus diesem Schlamassel wieder herauskommt, sehen Sie am 25. Januar 2025 um 20.00 Uhr im Gleis 3 mit authentischer 16mm-Filmprojektion. Unterstützt wird Buster dabei von der musikalischen Live-Begleitung durch Andreas Benz an der historischen Christie-Kinoorgel von 1929.


Stummfilm-Klassiker: Greed (Gier nach Geld, USA 1924)

Sa., 23. November 2024, 19.30 Uhr (wegen Überlänge)

Eintritt: 10 Euro (erm. 6 Euro), Familienkarte 20 Euro

 

Kartenreservierung über: [email protected]

In Kooperation mit dem Kultur- und Sportamt

 

„Greed“ erzählt die Geschichte des Bergmanns McTeague (Gibson Gowland), der bei einem reisenden Zahnarzt sein Handwerk lernt und sich mit einer Praxis in San Francisco niederlässt. Dort verliebt er sich in seine Patientin Trina (Zasu Pitts), die Freundin seines besten Freundes Marcus (Jean Hersholt). Die beiden heiraten. Als Trina in der Lotterie 5000 Dollar gewinnt, kündigt Marcus McTeague die Freundschaft, weil er der Meinung ist, dass ihm das Geld rechtmäßig zusteht. Trina entwickelt einen krankhaften Geiz und weigert sich, den Lotteriegewinn anzutasten. Marcus denunziert McTeague bei der Zahnärztekammer, die ihm die Zulassung entzieht. Der soziale Abstieg des Paares beginnt. Als McTeague Trina im Streit erschlägt und flieht, heftet sich Marcus an seine Fersen. Es kommt zum Showdown in der Wüste des Death Valley.

Auch in der erhaltenen Zwei-Stunden-Fassung gilt der Film bis heute als eines der großen Meisterwerke des amerikanischen Stummfilms.

 

Analoge 16mm-Filmprojektion

Regie: Erich von Stroheim

Musikalische Begleitung: Andreas Benz an der historischen Christie-Kinoorgel (1929)

 


Stummfilm-Klassiker: The General (USA 1926)

Sa., 19. Oktober 2024, 20.00 Uhr

Eintritt: 10 Euro (erm. 6 Euro), Familienkarte 20 Euro

Kartenreservierung über: [email protected]

In Kooperation mit dem Kultur- und Sportamt

 

Buster Keatons Komödie „The General“ gilt heute nicht nur als Höhepunkt seines Filmschaffens, sondern als eines der größten Meisterwerke der gesamten Filmgeschichte.

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit aus dem amerikanischen Bürgerkrieg.

Keaton erzählt die Geschichte aus der Sicht der Südstaaten und konnte sich somit der Sympathie des Südens sicher sein, während den Nordstaaten als Trost noch der gewonnene Krieg blieb.

Im Leben des Lokführers Johnnie Gray (Buster Keaton) gibt es zwei große Lieben: seine Lok „General“ und Annabelle Lee (Marion Mack). Als der Bürgerkrieg ausbricht, meldet sich auch Johnnie freiwillig. Er wird jedoch abgelehnt, da er für den Süden als Lokführer wertvoller ist. Da ihm und Annabelle dies aber niemand erklärt, hält sie ihn für einen Feigling und schickt ihn weg. Ein Jahr später wird Johnnies Zug von Spionen der Nordstaaten entführt. Annabelle befindet sich dabei zufällig im Gepäckwagen. Johnnie Gray macht sich an die Verfolgung, um seinen General zurückzuholen.


Analoge 16mm-Filmprojektion

Regie: Buster Keaton und Clyde Bruckman

Musikalische Begleitung: Andreas Benz an der historischen Christie-Kinoorgel (1929).

 


Lange Nacht der Demokratie


Stummfilm-Klassiker: Girl shy (USA 1924)

Sa, 16. März 2024, 20:00 Uhr

Eintritt 10 € / ermäßigt 6 € / Familienkarte 20 €

Reservierung/Vorverkauf: [email protected]

 

Ein Mann mit Hornbrille und Strohhut hängt an der Uhr eines Wolkenkratzers – dieses Bild von Harold Lloyd aus „Safety last“ (1923) kennt auch heute noch jeder. Aber auch die anderen Filme des amerikanischen Komikers aus den 1920er-Jahren stehen diesem Film in nichts nach. In „Girl shy“ spielt Harold Lloyd einen schüchternen Schneidergesellen, der nachts ein Buch über seine (erträumten) Affären schreibt. Auf dem Weg zu einem Verleger verliebt er sich in Mary. Nachdem sein Buch abgelehnt wird, stößt er Mary vor den Kopf, weil er ihr nun nichts mehr bieten kann. Als er von der bevorstehenden Hochzeit Marys mit einem Heiratsschwindler erfährt, macht er sich auf zu einer der spektakulärsten Verfolgungsjagden der Stummfilmzeit, von der sich sogar die Produzenten der Stummfilmversion von „Ben-Hur“ (1925) inspirieren ließen. Die stilechte Live-Begleitung des Films von Andreas Benz an der historischen Christie-Kinoorgel (1929) im Gleis 3 wird durch die Vorführung einer analogen 16mm-Kopie abgerundet.


Internationaler Mädchentag 2023

 

Aktionstag für junge Mädchen

Samstag, 14. Oktober 2023

 

14 bis 18 Uhr 

Kostenfreie Spiel-, Bastel- und Mitmachangebote für Mädchen ab acht Jahren aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn

 

18 Uhr

Impulsvortrag mit anschließender Diskussion von Larissa Sperrfechter zum Thema „Fashion & Feminismus“.

Larissa betreibt den Second Hand-/Vintage-Modeladen „ewigneu.“ in Heilbronn.

 

18:30 Uhr

Kleidertauschbörse für Mädchen ab 14 Jahren:

Tauscht maximal fünf mitgebrachte und gut erhaltene Kleidungsstücke gegen fünf „neue“ Second Hand-Artikel!

 

Veranstaltet wird der Aktionstag unter dem Motto „Think Pink“ vom Stadt- und Kreisjugendring Heilbronn e.V. zusammen mit dem Gleis 3 Neckarsulm.

 

Unterstützt wird die Veranstaltung vom Kreisjugendreferat des Landratsamtes Heilbronn und finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.     

 

 


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Kontakt

Kinder-Jugend-Kultur Zentrum Gleis 3

Bahnhofplatz 3

74172 Neckarsulm

Tel.: 07132/35-1446

E-Mail: [email protected]


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